Alternativszenarien weiter verfolgen

Am 14. Mai 2014 wird der Grosse Rat über den Ausgabenbericht betreffend Hafen- und Stadtentwicklung Kleinhüningen-Klybeck und damit über die weitere Planung von „Rheinhattan“ beschliessen. Die IG Greenhattan ruft die Mitglieder des Grossen Rates dazu auf, die Forderungen der Begleitgruppe «Hafen- und Stadtteilentwicklung» umzusetzen.

Die IG Greenhattan und die Begleitgruppe bemängeln insbesondere, dass der Ausgabenbericht in Kapitel 4.6.3 (Seiten 20ff) voreilig Alternativszenarien ausschliesst – insbesondere die Szenarien, welche preisgünstiges Bauen, Entwicklung als Erweiterung des Klybeckquartiers, Reduktion der baulichen Dichte, Verzicht auf Altrheinarm / Wasserbecken zugunsten Freiraum sowie eine ausschliessliche Hafenentwicklung bzw. Beibehaltung des Hafenbahnhofs und eine grosszügige Freiraumentwicklung betreffen.

Es ist nun am Grossen Rat, diese Alternativszenarien wieder in die Planung hinein zu bringen. Diese müssen gleichwertig zum im Ausgabenbericht formulierten Zielszenario (wenig ökologisch, teuer, stark verdichtet und per neuem Kanal von den bestehenden Quartieren abgetrennt) im Planungsprozess weiter verfolgt werden.

Ist dies nicht möglich, soll der Ausgabenbericht –  mit der Aufforderung, die Planung der Hafenerweiterung mit dem neuen Terminal und dem Hafenbecken 3 von den risikoreichen Stadtentwicklungsplänen zu trennen – zurück gewiesen werden. Die Stadtentwicklung ist in einem separaten Prozess unter ernsthafter Mitwirkung der betroffenen Quartiere neu aufzugleisen.