Medienmitteilung zur Planungsvereinbarung

Medienmitteilung der IG Greenhattan zur Planungsvereinbarung zwischen Basel-Stadt, Weil und Huningue, sowie zum Interview von Regierungsrat Wessels in der BZ vom 26.9.2012

Regierungsrat Wessels sagt ‚ja’ zu Greenhattan.
Und nun?

Die IG Greenhattan freut sich in BZ vom 26 September zu lesen, dass Regierungsrat Wessels den „Begriff Greenhattan sehr sympathisch“ findet. Auf die Worte müssen nun Taten folgen.

Festlegungen fehlen
Die IG Greenhattan freut sich auch, dass in der Planungsvereinbarung neben „wirtschaftlich“ auch die Ziele sozial und ökologisch erwähnt werden. Aber für ein wirklich soziales Ökoquartier braucht es neben Worten und Sympathien für Begriffe nun eine entsprechende Änderung der Planung. Leider fehlen in der Planungsvereinbarung konkrete Bestimmungen, welche die Aussagen von Regierungsrat Wessels unterstützen. Im ökologischen Bereich bleibt die Planungsvereinbarung bei allgemeinen Formulierungen, im sozialen Bereich fehlen sogar diese.

Ein wirkliches genossenschaftliches Ökoquartier
Die IG Greenhattan verlangt weiter, dass mit der Entwicklung eines bezahlbaren, genossenschaftliches, vielfältiges und ökologisches Quartier begonnen wird. Bestehende Gebäude sollen belassen und alle neuen Gebäude von lokal verankerten Genossenschaften gebaut werden. Das neue Quartier soll vollständig autofrei, energiepositiv und arm an grauer Energie sein. Auf Autobrücken nach Frankreich und Deutschland muss verzichtet werden. Ein Grünstreifen dem Ufer entlang sowie einzelne Flecken zwischen den Gebäuden reichen nicht aus, um das Bedürfnis nach Grünflächen zu befriedigen. Zudem braucht es Freiraum, der diesen Namen auch verdient und der freien Gestaltung und Nutzung zugesprochen wird.

Mit dem Quartier zusammen arbeiten
Die Quartierbevölkerung soll bei der Erarbeitung der Ziele und bei der konkreten Ausgestaltung mitbestimmen können.

Die IG Greenhattan verlangt erneut eine ökologische und unabhängige Studie zum Projekt.