Vision

Der Klybeckquai wird zum Wieseköpfli

Der Klybeckquai zwischen Dreirosenbrücke und Wiese wird grün. Bäume, Wiesen und Ruderalflächen sowie Liegewiesen, Badestellen und Gartenflächen (Pflanzplätze) erhalten auf dem heutigen Hafenareal viel Platz. Die Wiesemündung wird von der harten Uferverbauung befreit und lädt Fische und andere Wasserlebewesen ein, die (hoffentlich) bald renaturierte Wiese zu besiedeln. Skateranlage, Marina, Wagenplatz und andere „Zwischennutzende“ können bleiben, weitere kommen hinzu.

Das Wohnen und Arbeiten soll aber auch nicht zu kurz kommen. Hauptsächlich entlang dem Altrheinweg entstehen neue Genossenschaftsgebäude mit günstigen Wohnungen und zahlbaren Arbeitsräumen. Die Gebäude erfüllen durch Minimierung des Ausbaustandards und die Reduktion der Wohnfläche pro Person ökologische Anliegen im Sinn der 2000-Watt-Gesellschaft. Benutzt werden erneuerbare Baumaterialien, Energieautonomie ist selbstverständlich. Schattenwurf durch zu hohe Gebäude soll verhindert werden.

Die Schienenanlagen bleiben teilweise erhalten und ermöglichen weiterhin eine allfällige S-Bahnerschliessung des Quartiers. Zudem dient der Schotter als wertvolle Ruderalfläche für seltene Tier- und Pflanzenarten. Die bestehenden Gebäude werden sinnvoll umgenutzt und wirken identitätsstiftend auf die Bevölkerung in den angrenzenden Quartieren.

Der Autoverkehr wird verbannt und der Klybeckquai wird so zu einer grünen Oase fürs Kleinbasel mit Platz für Erholung, Kultur, Arbeit und Wohnen. Aus dem heutigen Hafen- und Logistikareal wird ein Birsköpfli fürs Kleinbasel: das Wieseköpfli.

Mobile Nutzungen beim Hafenbecken/Westquai

Auf der nördlichen Halbinsel zwischen Hafenbecken 1 und Rhein, dem Westquai, finden mobile Nutzungen einen Ort zum Bleiben. Seien es eine Jugendherberge auf Schienen, Containergebäude, Hausboote oder andere mobile Gebäude. Die bestehenden Bauten wie Kräne, Bahnanlagen, Silo, Brasilea und Dreiländereck bleiben grösstenteils erhalten und können weiterhin genutzt oder umgenutzt werden.

Die mobilen neuen Bauten und die bestehenden alten ermöglichen ein Nebeneinander von Arbeiten, Wohnen, Kultur und Freizeit. Die Entwicklung dieses Areals ist nie fertig abgeschlossen und ermöglicht durch die mobile Form die ständige und auch längerfristige Anpassung an die sich verändernden Rahmenbedingungen und Anforderungen.

So kann am Ostquai auch weiterhin ohne Rücksichtnahme auf Wohnhäuser zu jeder Zeit Fracht gelöscht werden.

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